Dirty Power / Dirty Electricity

Was ist Dirty Power oder auch Dirty Electricity?

Unter Dirty Power verstehen wir Störpotentiale auf den Stromleitungen und die daraus resultierenden Beeinflussungen. Beschäftigen wir uns mit der Problematik, die im Wesentlichen auf Prof. Dr. Magda Havas und David Stetzer zurückzuführen ist, müssen wir zwei Aspekte unterscheiden: Zum einen geht es um den technischen Teil der Oberwellen auf dem Stromnetz und zum anderen um die biologisch/klanglichen Folgen. Diese ergeben sich aus der Wirkung der Oberwellen des Stromnetzes auf den menschlichen Körper.

Wir haben die Forschungsergebnisse von Dr. Magda Havas zusammengefasst.

Bewertungkriterien

Um die Intensität der Beeinflussung auf den menschlichen Körpers zu beurteilen, verwendet Magda Havas ein Konzept, das von Prof. Dr. Martin Graham, emeritierter Professor der University of California, Berkeley USA, und Dave Stetzer, dem Präsident von Stetzer Electric, entwickelt wurde. Graham und Stetzer entwickelten sogenannte GS-Einheiten, die mit 24 Volt/Sekunde definiert sind. Es wird nicht nur eine Frequenz mit ihrer Intensität beurteilt, sondern die Geschwindigkeit des Anstiegs – also ihre Struktur. Denn Oberwellen mit einer höheren Frequenz haben einen stärkeren Einfluss auf den Körper als Oberwellen niedrigerer Frequenzen. Die empfohlene Höhe der GS-Einheiten in einem Haushalt wird mitterweile mit 30 GS-Einheiten beziffert. Bei Elektrosensiblen sollen 25 GS-Einheiten nicht überschritten werden.

Den Zusammenhang zwischen den GS-Einheiten der Spannung und der Frequenz stellte Dr. Magda Havas wie folgt da:

Graham und Stetzer beschränken sich auf den Bereich zwischen ca. ca.4.000 Hz bis ca. 150.000 Hz Bereich, da russische Untersuchungen hier einen besonders starken Einfluss auf den menschlichen Körper zeigen.

Änderung des Stromnetzes durch analogen HiFi – Verstärker

Das linke Bild zeigt die Oberwellenbelastung in einem gemischten Wohn – und Geschäftshaus (75 GS Einheiten). Das rechte Bild zeigt die Oberwellenbelastung mit zugeschaltetem Analogen Vollverstätker NAD 316 (139 GS Einheiten). Die Oberwellenbelastung hat sich an der Steckerleiste fast verdoppelt!

TCO – Norm basiert auf ähnlicher Überlegung

Die für Computermonitore übliche TCO-Norm (aktuell TCO Certified Displays 6.0 vom 05.03.2012) verschärft auch die Messwerte ab 2.000 Hz von 10 Volt pro Meter unterhalb von 2.000 Hz auf 1 Volt / Meter oberhalb von 2.000 Hz. Dabei wird Dirty Power auf der Leitung gemessen, während die TCO-Norm eine Feldmessung an dem Monitor vorsieht.

Diese geschwindigkeitsbezogene Bewertung der Graham-Stetzer-Methode hat in der Baubiologie zu Diskussionen geführt. Da bei Baubiologen heute immer noch Messgeräte zum Einsatz kommen, die breitbandig messen und keine differenzierten, frequenzbezogenen Analysen zulassen. Bei der TCO 99 Messung gibt es üblicher Weise nur grobe Messbereiche TCO 99 Band 1 von 5 Hz bis 2.000Hz und TCO 99 Band 2 von 2.000 bis 400.000 Hz. Es fehlen daher in der klassischen Baubiologie die wesentlich kostenintensiveren Spektrum-Analysatoren für differenziertere Bewertungen.

Das geniale an der  geschwindigkeitsbezogenen Graham / Stetzer – Messung ist, dass  höherre Frequenzen stärker (proportional zur Frequenz) als niedrigerre bewertet werden und  das Ergebnis als ein Wert angegeben wird. Das entspricht den Forschungsergebnissen auf dessen Basis Graham und Stetzer arbeiten. Alternativ zu GS  – Messung zur analyse müßte sonst eine aufwendige Spektrum Analyse durchgeführt werden.

Das Dirty Power-Problem wird von Graham und Stetzer sowie Havas auf der Leitung gemessen. Die Baubiologen hingegen messen das daraus entstehende Feld. Ob herkömmliche Feld-Messgeräte in der Lage sind, die Intensität der biologischen Wirkung einzuschätzen, ist aufgrund der Arbeiten von Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl höchst strittig. Die von den Baubiologen gemessenen Felder können nach Meyl nur ein Indikator sein, während die Störungen auf dem Netz selbst das tatsächliche Störpotential anzeigen. Baubiologen sehen dies naturgemäß anders.

Die Untersuchungen des Dirty Power–Problems wurden von Magda Havas mit GS-Einheiten durchgeführt, das heißt auf der Leitung mit ihrem tatsächlichen Störpotenzial. Diese Untersuchungen kommen zu eindeutigen Ergebnissen. Magda Havas benutzt dabei das einfache Microsuge-Meter, das Prof. Dr. Martin Graham entwickelt hat (Siehe NAD 316 Oberwellenmessung oben).

Je höher die GS-Einheiten sind, desto intensiver sind die gesundheitlichen / funktionalen Beeinträchtigungen. Diesem von Magda Havas aufgezeigten Zusammenhang tragen wir bei unseren Untersuchungen Rechnung, indem wir im Niederfrequenzbereich und Hochfrequenzbereich neben den klassischen breitbandigen, baubiologischen Mesungen,  auch zusätzlich spektrale Messungen vornehmen.

WIE WIR MESSEN – Von der Spannung auf der Leitung zum Nervensystem des Menschen

Das Störpotential auf Leitungen betrachten wir mit unserren Spektrumanalysatoren. Für exakte Messungen verwenden wir aktive Differentialproben oder aktive Proben von 0 bis 1,3GHz.

Den Übergang vom Kabel in die Umwelt messen wir mittels magnetischer oder elektrischer Schnüffelsonden (Nahfeldproben) bis 9GHz.

Unserre Feldmessungen sind Messungen der magnetischen Felder (in Ampere/Meter) und elektrischen Felder (in Volt/Meter) von 0 bis 20MHz sowie die Leistungsflussdichte (Watt/Quadratmeter) elektromagnetischer Wellen bis 9,4 GHz. Hierzu verwenden wir diverse Breitband 3D-Messysteme aus der Baubiologie und andererseits Spektrumanalysatoren.

Der Mensch stellt für die Felder immer eine spezifische Empfangsantenne da. Diese Antennenwirkung des menschlichen Körpers messen wir mittels sogenannter Körperspannungsmessungen. Auch die messen wir spektral bis 20MHz.

Die physiologische Wirkung auf das menschliche Nervensystem wird dann mittels Herzratenvariabilitäts – EKG ermittelt. Dabei wird ein EKG von einem Computersystem analysiert und Kennzahlen zur Herzregelung und der Status des Autonomen Nervensystems ermittelt.

Dies hilft uns, die klanglichen Störpotentiale auf dem Stromnetz, der Gerätemassen oder der Verbindungkabel und deren klanglichen Wirkungen besser zu verstehen.

Dr. Magda Havas und Dave Stetzer dokumentieren auch den Übergang von der Stromleitung auf das Feld um die Stromleitung.

In den letzten Jahren führte die Energieeffizienz zu besonders aggressiven Arten von Dirty Power: Schaltnetzteile (Plasma-TV, LCD-TV, Computer, Laptops, Ladeteile) sowie Energiesparlampen, Dimmer und viele Varianten mehr.

Energiesparlampen erzeugen hohe elektrische Felder

Ein Hauptverursacher für die extreme Zunahme der Dirty Power ist die Energiesparlampe. Die Fachzeitschrift Öko-Test wies nach, dass diese Leuchtmittel bis etwa 70 Volt/Meter elektrische Felder im Frequenzbereich von über 2.000 Hz abstrahlen. Im Gegensatz dazu sollten Computer-Monitore elektrische Felder oberhalb 2.000 Hz bei maximal 1 Volt/Meter abstrahlen. Es klingt absurd, aber man kann nicht so viele Monitore um sich selbst platzieren, damit man der Strahlungsintensität wie bei nur einer Energiesparlampe ausgesetzt ist. Die Strahlungsintensität vervielfacht sich in den meisten Fällen noch, da aufgrund einer besseren Ausleuchtung Arbeitsleuchten häufig in Kopfhöhe und in Kopfnähe angebracht werden. Unsere Messung Energiesparlampe vs Halogen-Lampe (unten) zeigt das Problem als Spektrum-Analyse. Im extrem sensiblen Bereich um 60kHz sind 2 starke Oberwellen bis über 70 Volt / Meter zu sehen.

TCO99 Band2 E-Feld Messung Lampenvergleich-Text

Zwar darf die leitungsbezogene Messung der Dirty Power nicht mit der Feldmessung der TCO –Norm für Monitore verglichen werden. Da gibt es Unterschiede. Wenn allerdings Erkenntnisse über Störfelder von Monitoren vorliegen, dann ist es legitim und zwingend, diese auch bei allen anderen Feldquellen, insbesondere auf Energiesparlampen zu beziehen.

Ob Ihr Leuchtmittel oder auch alle anderen Quellen, Dirty Power abstrahlt, können Sie einfach mit einem Taschenradio mit AM Funktion testen.

  1. Taschenradio einschalten,
  2. AM – Band wählen
  3. Frequenz zwischen zwei Sender stellen.Sie hören Rauschen.
  4. Eine  Referenzmessung (ohne Lampe) an Netzsteckdose durchführen indem Sie das Taschenradio in die nähe der Netzsteckdose halten.  Verändert sich das Rauschen in der Nähe der Steckdose nicht, haben Sie nur 50 Hz – also kein Dirty Power – Problem. Bei einer Erhöhung des Rauschens, haben Sie Oberwellen auf dem Netz.
  5. Schalten Sie nun Ihre Lampe ein und gehen Sie in die Nähe Ihres Leuchtmittels. Nimmt das Rauschen zu, so erzeugt Ihr Leuchtmittel zusätzliche Oberwellen.
  6. Den Test können Sie mit Netzteilen, Displays, Dimmern, aber auch mit HiFi Geräten durchführen. Vergleichen Sie auch mal einen Verstärker (analog) und einen CD – Spieler oder Netzwerkspieler (ist digital). Digital-Geräte sind besonders kritisch.
Mit einfachem Taschenradio Dirty Power aufspüren
Mit einfachem Taschenradio Dirty Power aufspüren

Der Körper als Antenne für die Niederfrequenz der Energiesparlampe

Besonders kritisch ist auch, dass der menschliche Körper als Antenne diese Störung der Energiesparlampe direkt aufnimmt. Das zeigen von uns durchgeführte Körperspannungsmessungen überdeutlich. Die untenstehenden Messungen zeigen die Körperspannung mit und ohne eingeschalteter Energiesparlampe in 1m Entfernung sowie eine Messung mit und ohne Mensch. Der Mensch stellt, wie zu sehen ist, die perfekte Antenne für Dirty Power da!

Die vom Körper empfangegen Felder der Energiesparlampe erzeugen Stress

Die vom Körper empfangegen Felder erzeugen Stress. So zeigt die untere Grafik die Veränderung der  Herzratenvariabilitäts (HRV) – Parameter einer Testperson beim Einschalter einer Energiesparlampe. Alle HRV -Parameter verschlechtern sich.

Verschlechterung der HRV -Parameter einer Testperson durch das Einschalten einer Energiesparlampe. Quelle Vortex HiFi
Verschlechterung der HRV -Parameter einer Testperson durch das Einschalten einer Energiesparlampe. Quelle Vortex HiFi

Neben Energiesparlampen und Schaltnetzteilen sind auch Systeme wie D-LAN gebräuchlich. Auch hier wird ein Signal auf die Stromleitung moduliert. Diese Signale werden selbstverständlich von den Leitungen abgestrahlt und wirken auf den menschlichen Körper. Schon am 05.08.1932 veröffentlichte Dr. Erwin Schliephake in der Medizinischen Wochenzeitschrift seine Untersuchungen über das Radiowellen-Syndrom. Er wies nach, dass Arbeiter, die an Kurzwellensendern (Kurzwellensender 3 MHz bis 30 MHz) arbeiteten, Beschwerden wie Nervenschwäche, Kopfschmerzen, Depressionen sowie Mattigkeit am Tag und Schlaflosigkeit in der Nacht aufwiesen.

Die Personen die Schlaflosigkeit in der Nacht oder andere Beschwerden aufwiesen, waren dabei den Kurzwellensendern nicht zeitgleich ausgesetzt. Diese elektromagnetischen Wellen beeinflussten nachhaltig die menschliche Biologie! Dieser über den Bestrahlungszeitraum hinaus, nachhaltige Effekt, zeigt sich in vielen Studien, so zum Beispiel in der ATHEM – Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Wien!

Dabei machte Schliephake bei der Untersuchung deutlich, dass durch Wärmeeinwirkung diese Erscheinungen nicht zu erklären waren. Wie auch, die Strahlungs-Expositionen war lange schon, zum teil viele Stunden oder Tage vorbei! In diesem seit 80 Jahren als biologisch kritisch nachgewiesenen Bereich arbeiten die DLAN-Systeme (2 MHz bis 68 MHz). Die D-LAN Systeme arbeiten zwar mit geringerer “Sendeleistung”, aber aufgrund der unangepassten Antenne (Stromleitung) entsteht ein hoher Antennen-Rauschanteil. Dieser allein ist für Prof. Dr. K. Meyl die biologisch relevante Größe. Die Schattenseite des technologischen Fortschritts liegt auf der Hand: Nie hat der Mensch seine häusliche Umwelt so stark belastet, wie in den letzten 10 Jahren.

Die perfekte Schirmlösung

Eine Abschirmtechnik, welche die Steckdosen sehr breitbandig abschirmt, war so absolut überfällig und mit unserer Nano Shield Technik und dem Vortex HiFi Nano Shield Power Plug haben wir die perfekte Problemlösung gefunden.

Die Vortex HiFi -Dirty Power–Analysen erfolgen daher als Spektrum-Analyse und weit über den NF-Bereich hinaus, um die tatsächliche Wirkung auf den Menschen und das Hören besser beurteilen zu können. Die Vortex HiFi Nano Shield Schirm-Techniken reichen sogar bis zu sagenhaften 40GHz.

Massebezogene Messungen zeigen Störpotentiale der Geräte

Das Störpotential zeigt uns beispielsweise die massebezogene Messung auf den Cinch-Buchsen eines Pioneer A-30 Vollverstärkers .

Pioneer A30 Massemessung 2kHz-150kHz
Pioneer A30 Massemessung 2kHz-150kHz

Die aus den Massefehlern tatsächlich entstehenden Felder um ein Cinch-Kabel sehen so aus:

Chinch-Kabel E-Feld 2kHz-1.000kHz
Cinch-Kabel E-Feld 2kHz-1.000kHz

Reduzieren wir entweder das Abstrahlpotential der Massestörung über die Reduzierung des Massepotentials oder die Abstrahlung über das Kabel (Antenne) ergibt sich ein geringeres Störfeld und der Klang wird besser.

Das Ausphasen von Netzkabeln ist HiFi- Standard und zeigt die Richtigkeit der Annahme der Klangbeeinflussung über die  Dirty Power Nervenbeeinflussung.

Diese Klangverbesserungen durch weniger Störungen auf der Masse, ohne dass sich das Signal ändert, sind eine feste Größe im HiFi. So ist für einen guten Klang die Ausphasung der Geräte heutzutage eine notwendige und übliche Prozedur.  Wie sich dabei die Störungen auf der Masse verändern, zeigen die unten stehenden Fotos eines Voltmeters mit richtiger und falscher Netzsteckerposition. Der hier gemessene NAD Verstärker zeigt bei falsch gedrehtem Netzstecker ca. 118 Volt auf der Masse und bei richtig gedrehtem Stecker ca. 45 Volt.

Die klanglichen Änderungen der unterschiedlichen Massepotentiale durch das Ausphasen (Steckerdrehen) sind in HiFi-Kreisen unumstritten. Interessant ist, dass auch hier praktisch keine Veränderung im Signal festzustellen ist. Die beiden Rechteckmessungen an einem Pioneer N50 wurden einmal mit falsch eingestecktem Netzstecker und einmal mit richtig eingestecktem Netzstecker vorgenommen. Der klangliche Unterschied ist sehr deutlich – weder am Rechteckimpuls noch in der FFT-Analyse war aber eine Änderung zu sehen. Auch dies ist ein eindeutigen Hinweis, dass nicht das Signal, sondern die Masseabstrahlung den Klang bestimmt. Dies funktioniert über die direkte Wirkung auf das menschliche Nervensystem, wie es Dr. Magda Mavas beschreibt.

Messung-Pioneer-N50-normaler-Netzstecker-1000Hz-96kHz

Messung-Pioneer-N50-gedrehter-Netzstecker-1000Hz-96kHz

Doch nicht nur die Störungen auf der Masse fallen in das biologisch relevante Frequenzspektrum von über 2.000 Hz. Das Musiksignal strahlt ebenfalls über Lautsprecherkabel ein „Dirty-Signal“ ab. Für das Musikhören bei HiFi gerechter Lautstärke wird die Empfehlung von 50 GS-Einheiten immer weit überschritten. Nach unseren Erkenntnissen sind Auswirkungen auf den menschlichen Körper und das Hören durch das Signal sehr wahrscheinlich.

So machten wir Experimente mit Lautsprechern, die auf Erdpotential gelegt und geschirmt wurden. Dies führte zu keinem Signalunterschied aber zu deutlichen Feldunterschieden am Lautsprecher und in der Klangqualität. Siehe Messungen unten.

Um den Wirkungsgrad eines Lautsprechers zu erhöhen, wird eine Spule mit vielen Windungen aufgebaut, um die (magnetische) Feldstärke zu vervielfachen. Nach unseren Erfahrungen ist es wahrscheinlich, dass sich durch die Hochtöner-Spule auch die Wirkung auf den Körper vervielfacht. Das erklärt die extreme Klangsteigerung unserer Entstörmittel, wenn sie direkt am Hochtöner oder an den Lautsprecherchassis und auf der Weiche eingesetzt werden.

Dirty Power-Auswirkungen

Magda Havas hat zudem den Einfluss von Oberwellen des Stromnetzes auf verschiedene Krankheitsbilder (Diabetes, Multiple Sklerose), sowie auf elektrosensible Menschen untersucht. In dem Videobeitrag „Multiple Sclerosis und Dirty Power“ hat sie den Einfluss von Oberwellen auf dem Stromnetz auf das Nervensystem einer Multiple Sklerose-Kranken dokumentiert. Der beeindruckende Unterschied mit hohen und niedrigen GS-Einheiten wurde durch klassische baubiologische Netzfilter erreicht. Diese Einflüsse sind zwar nicht auf alle Multiple Sklerose-Patienten und erst recht nicht auf gesunde Menschen zu übertragen, ein Einfluss auf das Nervensystem ist hier jedoch nach unseren physiologischen Tests immer zu erwarten (siehe: Wie wir messen). Auch wir können beim Autonomen Nervensystem mittels HRV-Messungen bei Schaltnetzteilen von Computern eindeutige Veränderungen nachweisen. Die Auflösungseigenschaft des Hörsystems reagiert und leidet stark, wenn ein Schaltnetzteil unabhängig von der HiFi-Anlage im gleichen Raum oder Stromkreis im Haus eingesteckt wird. Genauso betroffen ist die Blutzuckerregelung. Es gibt Menschen, die massive Probleme haben, unter verstärkten Oberwelleneinfluss des Stromnetzes ihren Blutzucker korrekt zu regeln.

Es drängt sich eine Frage auf: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg an Zuckerkranken von 49 Prozent binnen zehn Jahren (laut AOK Berechnungen) und der technologisch bedingten, drastischen Zunahme von Oberwellen auf dem Netz? Denn allein durch Energiesparlampen vervielfachte sich die Belastung des Stromnetzes mit Oberwellen in diesem Zeitraum um ein Mehrfaches.

Für einen leistungsfähigen Stoffwechsel (und zum optimalen Hören) benötigt der menschliche Körper eine funktionsfähige Mikrozirkulation des Blutes in den Kapillaren. Eine Grundvoraussetzung sind hierbei vereinzelte, nicht verklebte Blutkörper, die nicht die Kapillaren verstopfen. Im Video „Live Blood Analysis und Elektrosmog“ erklärt Magda Havas, wie sowohl Niederfrequenz-Elektrosmog als auch Mikrowellenstrahlung Blutkörper verkleben. Somit fehlt bei objektiver Betrachtung die Grundlage für natürliches Hören (Leben) in unserer heutigen Umwelt.

Werden nun Störungen auf Leitungen oder Masse reduziert, nimmt der Klang an Räumlichkeit und Detailreichtum zu.

Wir stellen bei unseren Analysen fest, dass bei einer Reduzierung der Störungen auf der Masse und der Reduzierung der abgestrahlten Felder ohne eine Veränderung der elektroakustischen Parameter deutliche klangliche Änderungen auftreten.

Magda Havas Tabelle

Grafik Dirty Power Einfluss auf eine elektrosensible Frau, Quelle: www.magdahavas.com

Ein Einfluss auf das Hörsystem ist auch bei den Untersuchungen von Magda Havas aufgetreten. Die Grafik  zeigt bei einer elektrosensiblen weiblichen Person in Balkenform die Intensität des jeweiligen körperlichen Problems in Abhängigkeit von der Intensität der Oberwellen auf dem Netz. Zwei Fakten sind für das Hören entscheidend. Zum einen ist dies der Einfluss auf das zentrale Nervensystem, der durch Gedächtnisverlust und Verwirrung wiedergegeben wird. Insbesondere der Zugriff auf Erlerntes ist beim Hören von entscheidender Wichtigkeit. Zum zweiten ist die massive Fehlfunktion der Regelsysteme, die für das Hören zuständig sind, auffällig. Diese äußern sich in Form auftretender Ohrgeräusche.

Die Bedeutung von Ohrengeräuschen

Grundsätzlich sind beim Hören Ohrgeräusche (Otoakustische Emissionen – OAE´s) normal. Sie sind das sichere Zeichen eines differenzierten, detailreichen Hörens und einer perfekten Dynamikanpassung. Bei Kleinkindern werden Ohrgeräusche gemessen, um die ungestörte Funktion des Innenohres beurteilen zu können. Ohrgeräusche lassen sich unterscheiden und sind Indikatoren für die Bewertung des Hörvermögens. Zwei Kategorien sind wichtig: die spontanen OAE´s, die ohne einen äußeren, akustischen Reitz und die evozierten OAE´s, die in Verbindung mit akustischen Reizen auftreten.

Alle OAE´s geben Aufschluss über die Aktivität des Hörsystems. Ohrgeräusche sind Schall, der im Innenohr in Verbindung mit seinen Regelsystemen in der Cochlea und dem Gehirn entsteht. Als Reaktion der Cochlea sind die simultanen OAE´s anzusehen, die zeitgleich mit einem akustischen Ton auftreten. Auch die distorsiv produzierte OAE´s, die Differenztöne zu zwei akustischen Stimulustönen darstellen, sind vermutlich Cochlea bedingt. Anders sieht dies bei den transitorisch evozierten OAE´s aus. Hier kommt eine Reaktion des Innenohres erst zeitversetzt an. Das zeigt einen durchlaufenen Bewertungsprozess an. Dies ist ein Indikator für ein gesundes, aktives Hören. All diese evozierten OAE´s haben aber für eine Messung der Reaktion des Hörsystems auf Elektrosmog einen entscheidenden Nachteil: Es findet keine Analyse eines komplexen Stimulus wie Musik statt. Das Gehirn muss keine fehlenden Informationen ergänzen oder gar falsche, wie die Richtungsinformation im HiFi-Stereo über die kopfbezogene Übertragungsfunktion gänzlich ignorieren.

Die OAE´s sind deshalb nicht wertlos, denn die spontanen OAE´s sind ein Indikator für Störungen des Nervensystems und/oder der Sinneszellen selbst. Die Ergebnisse von Magda Havas bezüglich der bei Dirty Power auftretenden Ohrgeräusche besagen, dass der dort entstehende Elektrosmog unser Hörsystem beeinträchtigt.

Weitere Hinweise, dass es sich um Störungen der Nervenzellen (Informationsübertragung/Regelung) handelt, kommen aus dem Mikrowellenbereich. Prof. Dr. med. Karl Hecht hat bei seiner Zusammenfassung der russischen „Elektrosmog-Forschung“ über den Einfluss von Mikrowellenstrahlung auf die Potentiale der Hör– und Sehnerven hingewiesen, wenn diese gepulst wurden.

Auch die von Norbert Maurer durchgeführten Experimente mit dem Experimentier-Set von Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl zeigen einen sehr deutlichen Einfluss auf Ohrgeräusche. Die verwendete Resonanzfrequenz (Übertragungsfrequenz) des Experiments lag hier bei etwa 7 MHz, also im HF-Bereich. Wir können aus den Experimenten anderer Forscher und aus unseren eigenen Untersuchungen schließen, dass der Frequenzbereich für den Einfluss auf das Nervensystem nicht von Bedeutung ist. Was wir dennoch sagen können ist, dass immer dann Störungen auftreten, wenn die abstrahlende Antenne nicht perfekt für die abzustrahlende Frequenz ausgelegt ist. Dies ist beim Stromnetz, Lautsprecherkabel oder Digitalkabel genauso der Fall wie beim Meylschen Versuch (extra so gebaut) wie auch beim gepulsten Signal der russischen Forschung.

Nervenstörung

Anders als andere Forscher, die sich mit der Wirkung auf den Menschen beschäftigen, sagt Meyl eine Nervenstörung voraus. Meyl geht von einer Beeinflussung des Nervensystems aus, indem sich in die Nervenleitung eine Störung einkoppelt, die genau die Wellenlänge (oder ein Vielfaches) besitzt, wie die Länge zwischen den Ravierschen Schnürringen der Nervenzelle. Trifft eine Störung genau die Wellenlänge dieser Schnürringe, entsteht eine Resonanz und die Zelle feuert falsch. Da dieses System auf Resonanz beruht, können Störungen von ihrer Intensität her sehr klein sein. Aber die Frequenz muss ganz genau stimmen.

Warum kann dann ein Einfluss bei allen abgestrahlten Frequenzen auftreten? Eigentlich dürfte er doch bei praktisch keiner Frequenz auftreten, weil die Frequenz in der Realität nie genau stimmt? Jetzt kommt eine wegweisende Entdeckung von Prof. Dr. Ing. Konstantin Meyl ins Spiel: der Potentialwirbel. Der Potentialwirbel ist der Gegenwirbel im Nichtleiter zum Wirbelstrom im Leiter. Während der Wirbelstrom im Leiter (Antenne) einen Wirbel mit der Tendenz der Expansion (Skin Effekt) aufbaut, verhält sich der Gegenwirbel genau umgekehrt und zieht sich zusammen. Der Potentialwirbel löst sich ab und zieht sich weiter zusammen und beginnt zu rauschen.

Der Potentialwirbel erzeugt eine Frequenztransformation, die praktisch alle Frequenzen trifft, auch die Kommunikationsfrequenz der Nervenzelle. Die entstehenden Potentialwirbel sind mit ihrer Frequenztransformation die Grundvoraussetzung dafür, dass überhaupt eine biologische Wirkung entsteht.

Wir können also zusammenfassend sagen, dass Dirty Power ein Problem der fehlangepassten Leitungen des Stromnetzes und so auch aller Komponenten ist, die für die Stromübertragung notwendig sind wie Sicherungen, Steckerleisten oder Stromkabeln. Die hier auftretenden Wirbelströme und die verwendeten Isolationen sowie Kabellängen beeinflussen die Potentialwirbelbildung und den Klang. Die HiFi-Realität zeigt auch: Alle Veränderungen haben einen klanglichen Einfluss. Es ist also normal, dass es einen Stromklang gibt, ohne dass es zu Signaländerungen kommt.

Die Dirty Power–Forschung liefert uns Erklärungen im gesamten HiFi-Bereich. Auch das Signal selbst und somit alle Leitungen von der Lautsprecherleitung über die NF-Leitung bis zur Digitalleitung können Menschen direkt beeinflussen und zu Klangänderungen führen, ohne dass sich eine Änderung im Signal ergibt.

Videos zum Thema – Wirkung von Elektrosmog auf den Menschen hier

Kommentar verfassen

innovations for the senses